Samstag, Mai 28, 2022
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Turin, ein Synonym für Automobilgeschichte

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Mit seiner reichen Sammlung vereint das Nationale Automobilmuseum MAUTO in einer idealen Brücke die Entwicklung des Automobils Made in Turin und die damit verbundenen Geschichten von Designern, Fahrern und Innovationen.

Die Geschichte des dem Automobil gewidmeten Tempels, der 1960 eingeweiht wurde und 2011 in die Stadt zurückkehrte – nach einer Neugestaltung durch den Architekten Cino Zucchi und bereichert durch Installationen und Ausstellungen des Bühnenbildners François Confino – entstand 1932 am linken Ufer des Po aus einer Idee zweier Pioniere des nationalen Automobils, Cesare Goria Gatti und Roberto Biscaretti di Ruffia, die zu den Gründern von FIAT (später FCA, heute Teil der Stellantis-Gruppe) gehörten. Der älteste Teil des Museums ist dem Sohn von Roberto Biscaretti, Carlo, gewidmet, der die allererste Sammlung von Autos, Chassis und Motoren zusammengetragen hat.

Auf drei Etagen entwickelt, stellt das Museo Nazionale dell’Automobile „Avv. Giovanni Agnelli“ heute eine Reise zwischen Oldtimern und Traumautos dar, die in der Lage ist, einen wichtigen Ausstellungsrahmen und eine pädagogische Funktion zu verbinden, mit dem Fokus auf die Entwicklung des italienischen Autodesigns, das in Turin seine „Wiege“ gefunden hat. Im Inneren können die Besucher, begleitet von Songs aus den Sechzigern und dem Dröhnen der F1-Motoren, eine Sammlung von über 200 Originalfahrzeugen von 80 verschiedenen Marken bewundern.

Multimediale Einblicke, thematische Displays, eigene APPs und Projektionen sollen die neuen Generationen einbeziehen. Das Museum verfügt auch über einen Veranstaltungsbereich, ein Konferenzzentrum, eine Buchhandlung, ein Cafeteria-Restaurant, das Dokumentationszentrum und einen Bereich für Wechselausstellungen. Besonderes Augenmerk wird auf das Thema Rennsport gelegt, das im Mittelpunkt eines Themenbereichs der Dauerausstellung steht, in dem Rennwagen und F1-Einsitzer vom Beginn des 20. Jahrhundert bis heute untergebracht sind. Dazu gehören der Ferrari F310 von Michael Schumacher aus dem Jahr 1996, der einsitzige Alfa Romeo 179B und der 155 V6, der für seine Dominanz in der DTM bekannt ist.

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